Bootstour mit der Luka

Wow. Endlich ist es soweit. Ich fahre mal wieder zur Pavlinka. Diesmal nicht um meinen Urlaub dort zu verbringen, nein ich will diesmal auf´s Boot! Die Pavlinka ist ein Zwischenstopp für die erste Übernachtung.

Zusammen mit einem Freund und dessen Familie habe ich ein Boot gechartert. Wir fahren abends los. Zum Sonnenaufgang sind wir bereits in Slowenien. Es war eine kalte Nacht, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt! Kaum vorstellbar, dass wir in wenigen Stunden bei herrlichem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen uns von der langen Reise erholen können. Der Morgennebel liegt noch in den Mulden der Landschaft.

Endlich da! Tunnel Sv. Rok, kurz vor der Pavlinka. Wir sind die Nacht durchgefahren um zum Frühstück da zu sein. Wir wollen auf´s Boot. Und das so schnell wie möglich 🙂

Gunter ist die ganze Strecke alleine gefahren und ich hab tapfer durchgehalten – ohne Schlaf.

Natürlich musste ich dieses Panorama kurz vor der Pavlinka mitnehmen.

Einen Tag früher als geplant dürfen wir die “Luka” in Empfang nehmen. Das lassen wir uns nicht zweimal sagen. Den Tag können wir nutzen um “klar Schiff” zu machen. Der Rest unserer “Crew” trifft morgen ein.

Das Warten auf die Übergabe des Schiffs kann man sich verschönern.

Ein kleiner Traum wird wahr.

Vor über 20 Jahren, im Jahr des Kosovo-Krieges, stand es mit dem Tourismus in Kroatien noch nicht so prickelnd. Obwohl der neu entfachte Kampf im Kosovo mehrere hundert Kilometer entfernt war, blieben viele Touristen dem ehemaligen Jugoslawien fern, und das obwohl aufgrund des „Bruderkriegs“ die Devisen der Touristen doch so dringend benötigte. Aber das nur am Rande.

In diesem Jahr war ich in der Pavlinka. Die Touristenmagnete wie die Krka Wasserfälle, Plitvicer Seen aber auch die in unmittelbarer Nähe gelegenen Paklenica Schluchten waren im Vergleich zu heute nahezu menschenleer. So war das natürlich auch mit dem Nationalpark Kornati.

Der Kapitän der „Plava Laguna“ kam in die Pavlinka und bot eine Tour durch die Kornaten an. Tatsächlich fanden sich knapp 20 Gäste und wenige Tage später ging´s dann auch los. Diese Tagestour war und ist immer noch eines meiner persönlichen Highlights seit ich Kroatien-Fan bin. Seitdem war es mein Traum so etwas einmal selbst zu machen, dann aber für mehrere Tage.

Tag 1 - Glück im Unglück

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