Zu guter Letzt – Tag 8

Große Pläne für heute hatten wir nicht mehr. Eine kleine Runde noch fahren, tanken und die Luka wieder an Leo zurückgeben. Gestern Abend hatte ich noch so einen Gedanken gefasst: sollte es mir gelingen zum Sonnenaufgang wach zu sein (diesmal freiwillig) dann will ich den auf dem kleinen Hügel hinter uns erleben. So “geimpft” war […]

Große Pläne für heute hatten wir nicht mehr. Eine kleine Runde noch fahren, tanken und die Luka wieder an Leo zurückgeben. Gestern Abend hatte ich noch so einen Gedanken gefasst: sollte es mir gelingen zum Sonnenaufgang wach zu sein (diesmal freiwillig) dann will ich den auf dem kleinen Hügel hinter uns erleben. So “geimpft” war ich prompt kurz vor Sonnenaufgang wach und machte mich auf den Weg, von der restlichen Crew unbemerkt. Die dachten noch beim Frühstück, dass ich seelenruhig in meiner Kajüte liege und tief und fest schlafe, schließlich fehlte mir eine ganze Nacht von gestern…

Das Staunen war groß als ich seelenruhig die Bucht entlang gelaufen kam! Zum Glück hätten sie mich wach gemacht, bevor sie ablegten! Essen gehe mir ja nach deren Meinung noch vor Schlaf. Was sagt man dazu? Recht haben sie…

Ganz nach oben schaffte ich es nicht rechtzeitig, die Sonne ging bereits wenige Meter vom Boot entfernt auf. Trotzdem ein unbeschreiblicher Moment, festgehalten in einem meiner Lieblingsbilder der ganzen Woche. Als Hintergrundbild auf meinem Handy erinnert es mich an einen unvergesslichen Augenblick. Hier weitere Bilder und die Tourenbeschreibung.

Nach dem Frühstück und einer frischen Dusche legten wir ein letztes mal ab um einen kurzen Abstecher in den Naturpark Telašćica zu machen.

Das Wetter zog sich etwas zu, und irgendwie waren wir alle jetzt nach dieser tollen Woche etwas müde und wir machten uns auf den Rückweg. Nach dem Tanken ging´s dann wieder zurück in den Heimathafen Zadar.

Eine Woche auf dem Boot. Für mich eine neue Erfahrung. Eine tolle Erfahrung. Auf jeden Fall muss ich das wiederholen, auf einer anderen Tour. Viele Inseln und Buchten warten auf ihre Entdeckung. Derart motiviert schauten wir uns gleich im Hafen ein anderes (größeres) Boot an und machten tatsächlich Pläne für das nächste mal.

Meine Anlaufstelle in Kroatien wird jedoch immer die Pavlinka sein. 2 Wochen auf einem Boot sind mir sehr wahrscheinlich auch etwas zu lang.

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